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VBVG 2026: Was ändert sich für deine Vergütung?

Kurz gesagt

Fallpauschalen gab es schon vorher. Seit 2026 gelten 16 statt 60, mit neuer Höhe und einfacherer Struktur. Wie sich deine Vergütung ändert, hängt von deinem Bestand ab. In unserem Modellbüro mit 42 Betreuungen steigt sie im Vergleichsmonat von 7.437 € auf 8.478 €, also um rund 14 Prozent. Einzelne Pauschalen sinken.

  • Geprüft am 22. Oktober 2026
  • 8 Min Lesezeit
  • Von Markus

Bisher gegen 2026, je Betreuungsmonat

Stufe 2, andere Wohnform, mittellos. Modellrechnung je Fall und Monat, vor Steuern.

  • Monat 1 bis 3
    Bisher
    346,50 €
    2026
    324 €
  • Monat 4 bis 6
    Bisher
    284,50 €
    2026
    324 €
  • Monat 7 bis 12
    Bisher
    253,50 €
    2026
    324 €
  • Monat 13 bis 24
    Bisher
    205,50 €
    2026
    190 €
  • Monat ab 25
    Bisher
    178,50 €
    2026
    190 €

Bisher ist die alte Tabelle plus 7,50 € Sonderzahlung. Gelb steht für eine niedrigere Pauschale als bisher.

Was bringt die Reform einem Büro mit 42 Betreuungen?

In unserem Modellbüro steigt die monatliche Vergütung von 7.437 € auf 8.478 €. Das sind 1.041 € oder rund 14 % mehr.

Dafür rechnen wir denselben Bestand einmal nach den Regeln von 2025 und einmal nach denen von 2026. So wird der Unterschied durch die Reform sichtbar. Die Verteilung folgt der Evaluation des Bundesjustizministeriums (2024): rund 85 % mittellos, rund 43 % in stationären Einrichtungen, rund ein Fünftel im ersten Jahr. Sie ist auf 42 Betreuungen gerundet und bleibt ein Modell, nicht dein Bestand. Anders zusammengesetzt ist das Modellbüro auf der Seite Was verdient ein Berufsbetreuer?.

Diese Voraussetzungen gelten für den Vergleich:

  • Die Betreuungsperson wurde 2025 nach Tabelle C vergütet und fällt 2026 in Stufe 2.
  • Betreuungsdauer, Vermögensstatus und Wohnform bleiben für den Vergleich gleich.
  • Die stationären Einrichtungen erfüllen in beiden Jahren die gesetzlichen Merkmale.
  • 2025 sind die monatlichen 7,50 € Inflationsausgleich je Betreuung enthalten.
  • Weitere Pauschalen und sonstige Sonderpositionen bleiben unberücksichtigt.
  • Verglichen wird der Anspruch für einen vollen Monat, nicht der Zahlungseingang.
  • 7.437 €
    nach den Regeln von 2025

    Tabelle C plus 7,50 € Sonderzahlung je Betreuung.

  • 8.478 €
    nach den Regeln von 2026

    Fallpauschalen Stufe 2, Anlage zu § 8 VBVG.

  • +1.041 €
    rund 14 % mehr im Vergleichsmonat

    Vergütungsanspruch vor Steuern, gleicher Bestand.

So setzt sich das Modellbüro zusammen (42 Betreuungen, ein Vergleichsmonat)
FallgruppeAnzahl2025 je Fall¹2026 je Fall2025 gesamt2026 gesamt
Andere Wohnform, mittellos, ab Monat 2514178,50 €190 €2.499 €2.660 €
Stationär, mittellos, ab Monat 259109,50 €130 €985,50 €1.170 €
Andere Wohnform, nicht mittellos, ab Monat 252218,50 €250 €437 €500 €
Stationär, nicht mittellos, ab Monat 253134,50 €155 €403,50 €465 €
Andere Wohnform, mittellos, Monat 13 bis 243205,50 €190 €616,50 €570 €
Stationär, mittellos, Monat 13 bis 242148,50 €130 €297 €260 €
Andere Wohnform, mittellos, Monat 7 bis 124253,50 €324 €1.014 €1.296 €
Stationär, mittellos, Monat 7 bis 123209,50 €275 €628,50 €825 €
Andere Wohnform, nicht mittellos, Monat 7 bis 121319,50 €427 €319,50 €427 €
Stationär, nicht mittellos, Monat 7 bis 121236,50 €305 €236,50 €305 €
Gesamt pro Vergleichsmonat427.437 €8.478 €
¹ Alte Fallpauschale aus Tabelle C zuzüglich 7,50 € Inflationsausgleich. Grundlagen: Vergütungstabellen bis 2025 (BdB), § 2 BetrInASG, Anlage zu § 8 VBVG. Rechenweg: Vergütungslogik des Betreuer Cockpit.

Was zeigt die Rechnung?

Das Modellbüro erhält insgesamt mehr Vergütung. Trotzdem steigt nicht jede einzelne Position.

Bei den 5 mittellosen Betreuungen im zweiten Betreuungsjahr sinkt der Monatsbetrag zusammen von 913,50 € auf 830 €. Das sind 83,50 € weniger. Die übrigen Gruppen gleichen diesen Rückgang im Beispiel mehr als aus.

Deshalb reicht die Zahl deiner Betreuungen allein nicht für einen Vergleich. Entscheidend ist, wie sich dein Bestand zusammensetzt.

Und aufs Jahr gerechnet?
Bei unverändertem Fallmix ergibt die Monatsdifferenz rechnerisch 12.492 € über zwölf Monate. Das ist eine Hochrechnung, keine Prognose für dieselben 42 Personen. Über ein Jahr ändert sich die Betreuungsdauer, und Fälle wechseln die Vergütungsphase. Eine echte Jahresprognose schreibt jeden Fall Monat für Monat fort.

Warum sind es hier 14 statt 12,7 Prozent?

Die häufig genannten 12,7 Prozent stammen aus der Begründung zum Gesetzentwurf (BT-Drs. 20/14259). Sie beziehen sich auf deren Vergleichsbasis und Gewichtung. Sie sind kein einheitlicher Zuschlag auf jede Pauschale.

  • Anderer Fallmix. Die Begründung legt einen durchschnittlichen Fallmix einer Betreuerin in Stufe 2 zugrunde. Unser Modellbüro hat einen eigenen.
  • Mit Sonderzahlung. Wir rechnen die 2025 geltende Inflationsausgleich-Sonderzahlung ein (§ 2 BetrInASG). Bei 42 Betreuungen sind das 315 € im Monat. Die Begründung vergleicht dagegen mit dem Vergütungsniveau ohne diese befristete Zahlung.
  • Nicht jede Pauschale steigt. Die Begründung räumt ein, dass in wenigen Fällen Pauschalen sinken. Wer bisher nach Tabelle A abrechnete, erhält deutlich mehr.

Sind 1.041 € mehr Vergütung auch 1.041 € mehr privates Einkommen?

Bei unveränderten Betriebsausgaben verbessert sich das betriebliche Ergebnis entsprechend. Wie viel davon privat verfügbar bleibt, hängt zusätzlich von deinen Steuern und Versicherungsbeiträgen ab.

Auch der tatsächliche Zahlungseingang kann zeitlich vom berechneten Vergütungsanspruch abweichen. Was nach Steuern bleibt, steht im Ratgeber Steuern als Berufsbetreuer.

Das Betreuer Cockpit verbindet die Vergütungsberechnung mit deiner weiteren Finanzplanung. Es schreibt jeden Fall Monat für Monat fort. So siehst du, wie sich dein Bestand auf Gewinn, Rücklagen und geplante Privatentnahmen auswirkt.

Was ändert sich 2026 an den Fallpauschalen?

Monatliche Fallpauschalen gab es schon vor der Reform. Neu sind ihre Struktur und ihre Höhe. Die Beträge stehen in der Anlage zu § 8 Abs. 1 VBVG. Ein Fall ist ein Klient, die Pauschale gilt je Monat und Fall.

Bis Ende 2025 gab es 60 Pauschalen: drei Tabellen (A, B, C), zwei Aufenthaltsorte, zwei Vermögensstatus und fünf Zeitstufen. Die Zeitstufen waren Monat 1 bis 3, 4 bis 6, 7 bis 12, 13 bis 24 und ab dem 25. Monat.

  • 16 statt 60
    Fallpauschalen

    Anlage zu § 8 VBVG, BGBl. 2025 I Nr. 109. Stand 22.10.2026.

  • 4 Merkmale
    bestimmen die Höhe

    Jedes hat zwei Ausprägungen: 2 × 2 × 2 × 2 = 16.

  • 12,7 %
    laut Gesetzesbegründung für Stufe 2

    Vergleich ohne Sonderzahlung, BT-Drs. 20/14259.

  • Vergütungsstufe

    Stufe 1 oder Stufe 2 (§ 8 Abs. 2 VBVG).
  • Vermögensstatus des Klienten

    Mittellos oder nicht mittellos (§ 9 Abs. 4 VBVG).
  • Aufenthaltsort

    Stationäre Einrichtung oder andere Wohnform (§ 9 Abs. 3 VBVG).
  • Betreuungsdauer

    Erste 12 Monate oder ab dem 13. Monat (§ 9 Abs. 2 VBVG).

Welche 16 Fallpauschalen gelten seit 2026?

Die Tabelle zeigt alle Beträge auf einen Blick. Die Pauschale für den Fall liest du in der Zeile ab, die zu Stufe, Wohnform und Vermögensstatus passt. Die Spalte richtet sich nach der Betreuungsdauer.

Eine ausführliche Fassung findest du in der Vergütungstabelle 2026.

Alle 16 Fallpauschalen 2026 je Fall und Monat
Stufe, Wohnform, VermögenMonat 1 bis 12Ab Monat 13
Stufe 1, stationäre Einrichtung, mittellos208 €98 €
Stufe 1, stationäre Einrichtung, nicht mittellos233 €115 €
Stufe 1, andere Wohnform, mittellos247 €144 €
Stufe 1, andere Wohnform, nicht mittellos325 €192 €
Stufe 2, stationäre Einrichtung, mittellos275 €130 €
Stufe 2, stationäre Einrichtung, nicht mittellos305 €155 €
Stufe 2, andere Wohnform, mittellos324 €190 €
Stufe 2, andere Wohnform, nicht mittellos427 €250 €
Quelle: Anlage zu § 8 Abs. 1 VBVG, BGBl. 2025 I Nr. 109. Stand 22.10.2026.

Wer fällt in Vergütungsstufe 2?

Stufe 2 gilt, wenn du eine abgeschlossene Ausbildung an einer Hochschule oder eine vergleichbare abgeschlossene Ausbildung hast (§ 8 Abs. 2 VBVG). In allen anderen Fällen gilt Stufe 1.

Welche Stufe für dich gilt, stellt auf Antrag das Amtsgericht fest. Zuständig ist das Amtsgericht an deinem Sitz, hilfsweise an deinem Wohnsitz (§ 8 Abs. 3 VBVG). Die Feststellung gilt bundesweit. Hältst du deine Ausbildung für vergleichbar, beantragst du die Feststellung mit deinen Nachweisen.

Was gilt als stationäre Einrichtung?

Das Gesetz nennt Merkmale, die alle zusammen erfüllt sein müssen (§ 9 Abs. 3 VBVG). Eine stationäre Einrichtung:

  • nimmt Volljährige auf und überlässt ihnen Wohnraum,
  • hält mit dem Wohnraum verpflichtend Pflege- oder Unterstützungsleistungen mit umfassendem Versorgungscharakter vor,
  • besteht unabhängig davon, wie viele Bewohner es gibt und wer wechselt,
  • wird entgeltlich betrieben.

Alles andere ist eine andere Wohnform. Betreutes Wohnen oder eine Wohngemeinschaft ist deshalb nicht automatisch stationär. Bis Ende 2025 stellte das Gesetz bestimmte ambulant betreute Wohnformen den stationären Einrichtungen gleich. Diese Gleichstellung hat die Reform gestrichen (Begründung zu BT-Drs. 20/14259).

Für die Zuordnung zählt der Aufenthaltsort am letzten Tag des Abrechnungsmonats (§ 9 Abs. 4 VBVG).

Wie wirkt die Reform auf einzelne Fälle?

Die Einzelbeispiele vertiefen das Modellbüro. Sie sind Modellrechnungen für einen Fall und einen Monat: bisherige Tabellen A bis C plus 7,50 € Sonderzahlung gegen die Fallpauschale 2026. Die Fallpauschalen gelten Aufwendungen bereits pauschal ab. Zusätzliche Vergütungs- und Aufwendungsersatzpositionen sind nicht eingerechnet.

In diesen drei Beispielen liegt die große Steigerung im 4. bis 12. Betreuungsmonat. Im 1. bis 3. Monat und im 13. bis 24. Monat bleibt die Pauschale ungefähr gleich oder sinkt. Ab dem 25. Monat steigt sie in den Beispielen um 11,50 bis 28,50 €.

Drei Einzelbeispiele mit allen Zeitstufen

Beispiel 1: Stufe 2, andere Wohnform, mittellos

Bisher Tabelle C. Die Pauschale 2026 beträgt 324 € in den ersten 12 Monaten und 190 € ab dem 13. Monat.

Beispiel 1: Stufe 2, andere Wohnform, mittellos
BetreuungsmonatBisher (Tabelle + 7,50 €)2026Unterschied
1 bis 3339 + 7,50 = 346,50 €324 €−22,50 €
4 bis 6277 + 7,50 = 284,50 €324 €+39,50 €
7 bis 12246 + 7,50 = 253,50 €324 €+70,50 €
13 bis 24198 + 7,50 = 205,50 €190 €−15,50 €
ab 25171 + 7,50 = 178,50 €190 €+11,50 €

Beispiel 2: Stufe 1, stationäre Einrichtung, mittellos

Bisher Tabelle A. Die Pauschale 2026 beträgt 208 € in den ersten 12 Monaten und 98 € ab dem 13. Monat.

Beispiel 2: Stufe 1, stationäre Einrichtung, mittellos
BetreuungsmonatBisher (Tabelle + 7,50 €)2026Unterschied
1 bis 3194 + 7,50 = 201,50 €208 €+6,50 €
4 bis 6129 + 7,50 = 136,50 €208 €+71,50 €
7 bis 12124 + 7,50 = 131,50 €208 €+76,50 €
13 bis 2487 + 7,50 = 94,50 €98 €+3,50 €
ab 2562 + 7,50 = 69,50 €98 €+28,50 €

Beispiel 3: Stufe 2, stationäre Einrichtung, nicht mittellos

Bisher Tabelle C. Die Pauschale 2026 beträgt 305 € in den ersten 12 Monaten und 155 € ab dem 13. Monat.

Beispiel 3: Stufe 2, stationäre Einrichtung, nicht mittellos
BetreuungsmonatBisher (Tabelle + 7,50 €)2026Unterschied
1 bis 3327 + 7,50 = 334,50 €305 €−29,50 €
4 bis 6257 + 7,50 = 264,50 €305 €+40,50 €
7 bis 12229 + 7,50 = 236,50 €305 €+68,50 €
13 bis 24149 + 7,50 = 156,50 €155 €−1,50 €
ab 25127 + 7,50 = 134,50 €155 €+20,50 €
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Mit dem VBVG-Rechner 2026 siehst du, was die Reform für deine Fälle bedeutet.

Bis wann gilt für mich das alte Recht?

Für Leistungen vor dem 1. Januar 2026 gilt das alte VBVG weiter, und zwar bis zum Ende des angefangenen Abrechnungsmonats (§ 19 VBVG). Die Übergangsregel erfasst ausdrücklich auch die Inflationsausgleich-Sonderzahlung. Du musst dafür nichts beantragen.

Beginnt dein Abrechnungsmonat zum Beispiel am 10. Dezember 2025, rechnest du ihn bis zum 9. Januar 2026 nach altem Recht ab. Der nächste Abrechnungsmonat richtet sich nach den Fallpauschalen 2026.

Laut Gesetzesbegründung beginnt mit dem Inkrafttreten kein neues Abrechnungsquartal. Hat das Gericht deine Vergütung dauerhaft festgesetzt, passt es den Beschluss nach der Begründung an (§ 48 FamFG). Prüfe deshalb den Stand deiner Festsetzungsbeschlüsse.

Übergang nach § 19 VBVG

  1. Bis 31. Dezember 2025
    Altes Recht
    Tabellen A, B und C plus 7,50 € Sonderzahlung je Betreuung.
  2. 1. Januar 2026
    Reform tritt in Kraft
    Die 16 Fallpauschalen gelten.
  3. Ende des Abrechnungsmonats
    Altes Recht läuft aus
    Für Leistungen vor dem 1. Januar 2026 gilt es samt Sonderzahlung bis zum Ende des angefangenen Abrechnungsmonats.
  4. Danach
    Fallpauschalen 2026
    Du rechnest nach der Anlage zu § 8 ab. Beantragen musst du nichts.

Wie behältst du den Überblick?

Vergütungsstufe, Wohnform, Vermögensstatus und Betreuungsbeginn bestimmen die Pauschale. Ändert sich bei einem Klienten eines davon, ändert sich seine Vergütung.

Das Betreuer Cockpit rechnet die Vergütung für jeden Klienten aus diesen Stammdaten und nutzt dafür das Recht, das für den jeweiligen Zeitraum gilt. Du siehst die Einnahmen je Monat und über mehrere Jahre. Welche Beträge für welchen Fall gelten, steht in der Vergütungstabelle 2026.

Häufige Fragen zum VBVG 2026

Wie viele Fallpauschalen gibt es seit 2026?
Es gibt 16 monatliche Fallpauschalen statt bisher 60. Sie ergeben sich aus zwei Vergütungsstufen, zwei Vermögensstatus, zwei Aufenthaltsorten und zwei Zeiträumen (erste 12 Monate, ab dem 13. Monat). Grundlage ist die Anlage zu § 8 VBVG.
Was bringt die Reform einem Büro mit 42 Betreuungen?
In unserem Modellbüro steigt die monatliche Vergütung von 7.437 € auf 8.478 €, also um 1.041 € oder rund 14 Prozent. Die Verteilung folgt der Evaluation des Bundesjustizministeriums (2024). Dein Ergebnis hängt von deinem Fallmix ab.
Wer fällt in Vergütungsstufe 2?
Stufe 2 gilt, wenn du eine abgeschlossene Ausbildung an einer Hochschule oder eine vergleichbare abgeschlossene Ausbildung hast (§ 8 Abs. 2 VBVG). Sonst gilt Stufe 1. Die Stufe stellt auf Antrag das Amtsgericht fest (§ 8 Abs. 3 VBVG).
Bekomme ich 12,7 Prozent mehr als 2025?
Nicht pauschal. Die 12,7 Prozent beziehen sich auf die Vergleichsbasis und Gewichtung der Gesetzesbegründung. Sie vergleicht mit der Vergütung ohne die Inflationsausgleich-Sonderzahlung, die Ende 2025 ausgelaufen ist. Einzelne Pauschalen sinken.
Bis wann gilt für mich das alte Recht?
Für Leistungen vor dem 1. Januar 2026 gilt das alte Recht bis zum Ende des angefangenen Abrechnungsmonats (§ 19 VBVG). Das betrifft auch die Inflationsausgleich-Sonderzahlung. Danach rechnest du nach den Fallpauschalen 2026.
Wo finde ich die Beträge?
Alle 16 Beträge stehen in der Anlage zu § 8 Abs. 1 VBVG. Das Cockpit zeigt sie in der Vergütungstabelle 2026 und rechnet sie für jeden Klienten aus.

Sieh, was die Reform für deinen Bestand bedeutet

Das Cockpit rechnet die Vergütung für jeden Klienten aus Vergütungsstufe, Wohnform, Vermögensstatus und Betreuungsdauer und schreibt sie Monat für Monat fort.

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